Babolat Pure Drive Tour Testbericht

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Vorteile

  • Power
  • Manövrierbarkeit
  • Stabilität
  • Spinpotential

Nachteile

  • Wenig Touch / Feedback

Zusammenfassung

Babolat bringt mit dem Pure Drive Tour einen Schläger auf den Markt, der ganz auf Power und Spin ausgelegt ist. Perfekt für aggressive Spieler, die gern vom ersten Punkt an das Spiel diktieren wollenn. Der Pure Drive Tour ist der Nachfolger des Pure Drive Roddick. Babolat hat auch diesem Schläger die neue Frame String Interaction (FSI) Technologie, bei der der Sweetspot etwas weiter oben im Saitenbett liegt und das 16x19 Saitenbett dort auch etwas engmaschiger ist, spendiert. Wer das moderne Tennis mag wird von der dadurch besseren Kontrolle des Power Rackets begeistert sein. Unsere Testspieler notierten vom ersten Schlag an eine gut zu kontrollierende Power und eine ausgezeichnete Manövrierbarkeit. Mit viel Selbstvertrauen konnten sie voll auf den Ball gehen und bei den Grundschlägen sehr aggressib agieren. Auch am Netz beeindrucktenb die Offensivqualitäten des neuen Babolat Tennisschlägers. Dank der Power waren direkte Winner kein Problem. Es fehlte dem Schläger zwar etwas an Touch, Feedback und Spielgefühl, aber das machte das Powerpotential mehr als wett. Spieler, die gern das Geschehen auf dem Platz diktieren und auch vorher schon mit dem Pure Drive Roddick gut klar kamen, werden von der gut zu kontrollierenden Power des gut und schnell zu manövrierenden Pure Drive Tour schnell begeistert sein.

Babolat Pure Drive Tour Ergebnisse
Power 86/100
Komfort 80/100
Touch/Feel 74/100
Aufschläge 88/100
Grundschläge 88/100
Returns 88/100
Slice 82/100
Topspin 86/100
Volleys 80/100
Gesamtergebnis 86/100

Gesamtergebnis: 86/100

Grundschläge – Ergebnis: 88/100

Wie viele Tennisschläger, die etwas schwerer sind, hat auch der Pure Drive Tour durch die Masse ein enormes Powerpotential. Der Sweetspot, der jetzt etwas weiter oben im Saitenbett gelegen ist, bietet ein direktes Feedback und unsere Testspieler waren schnell beeindruckt. Der Schläger spielt sich nicht grad besonders weich und isz auch nicht der komfortabelste, dafür sind aber Spin und Power auf höchstem Niveau. Mit diesem Racket kann man vom ersten Schlag an auf den Punkt gehen. Tennisspielerinnen wie Michelle, die bereits den Vorgänger, den Pure Drive Roddick gespielt hat, fand die Schläger relativ ähnlich bei den Grundschlägen. Aggressive Power für Attacke vom ersten Ball an.

Volleys - Ergebnis: 80/100

Die Pure Drive Tennisschläger sind nicht unbedingt für einen herausragenden Touch bei den Volleys bekannt, aber dafür beeindrucken die Offensivqualitäten des Pure Drive Tour um so mehr. Die Bälle lassen sich dabei sehr kontrolliert und genau setzten und für den Rest sorgt das enorme Powerpotential. So vermittelte der Schläger unserem Testteam viel Selbstvertrauen. Chris konnte dank der Masse des Schlägers gleichermaßen gut offensive und auch dfensive Vollyes spielen. Wenn es übergaupt etwas zu bemängeln gab, dann das etwas mehr Touch und Feedback auch schön gewesen wären.

Aufschläge - Ergebnis: 88/100

Die Power des Pure Drive Tour war natürlich beim Aufschlag ein großes Plus. Auch die Spineigenschaften überzeugten unsere Testspieler. Karly beispielsweise war schwer von der Kombination aus Power und Spin begeistert und konnte so ihren Kick Aufschläge besonders gut zur Geltung bringen.

Returns - Ergebnis: 88/100

Stabilität, Manövrierbarkeit und gut zu kontrollierende Power vereinen sich beim Pure Drive Tour besonders beim Return in sensationeller Art und Weise. Spieler, die gern einen etwas langsameren zweiten Aufschlag des Gegners attackieren, werden mit diesem Schläger bestens bedient. Troy war besonders von der Kombination aus Stabilität und Manövrierbarkeit beeindruckt.

Das gefiel uns besonders:

Chris - "Power, Spin, Kontrolle, Stabilität, Manövrierbarkeit und die anderen herausragenden Spieleigenschaften. Dieser Tennisschläger bietet genau das, auf was ich am meisten Wert lege."

Michelle - "Der Schläger ersetzt ja mein aktuelles Racket und von daher gefiel er mir vom ersten Schlag. Es hat sich nichts wesentliches verändert und der Schläger bietet immer noch jede Menge Power und Durchschlagskraft!"

Troy - "Enormes Spin- und Powerpotential Gut zu manövrieren bei guter Stabilität. Er hat etwas mehr Kontrolle als der Vorgänger."

Karly - "Die Power des Schlägers ist beeindruckend. Ebenso das solide Spielgefühl und die Durchschlagskraft."

Das gefiel uns nicht so gut:

Chris - "Mir fehlte ab und zu etwas Touch. Aber das war angesichts der anderen Vorteile nur ein geringes übel."

Michelle - "Ich hatte mir insgeheim noch etwas mehr Kontrolle durch die FSI Technologie erhofft. Als Mädchen darf man ja von der perfekten Kombination aus Power und Kontrolle träumen, oder?"

Troy - "Mir fehlte es ingsamt etwas an Touch und Spielgefühl. he overall lack of response and feel."

Karly - "Beim Aufschlag hatte ich durch die enorme Power etwas Probleme mit der Kontrolle meiner Schläger. Und durch den Mangel an Touch war es kaum möglich einen gefühlvollen Stopp zu spielen."

Im Vergleich zu anderen, kürzlich getesteten Schläger:

Chris - "Ich hätte keine Probleme zwischen diesem Schläger und seinen Vorgängerversionen zu wechseln. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand mit diesem Update nicht happy sein könnte. ähnlich sind die Head Extreme Pro, die aber nicht ganz so stabil und durchschlagskräftig sind. Der ProKennex Ki Q5 ist auch ähnlich, was die Kombination aus Power, Kontrolle, Spin und Komfort angeht."

Michelle - "Wer den Pure Drive Roddick mag wird den Pure Drive Tour lieben und keine Probleme bei einem Wechsel haben! Ich finde, dass die neue Version sich etwas komfortabler spielt. Aber das fühlt sich ja für jeden anders an."

Troy - "Dieser Tennisschläger spielt sich definitiv wie ein Pure Drive Roddick. Babolat ändert ohnehin selten viel von einer Schlägergeneration zur nächsten. ähnlich spielen sicher der Head Graphene Extreme Pro, der Tecnifibre TFlash 315 ATP und der ProKennex Kinetic Q5 (315g)."

Karly - "Ich fand der Schläger spielt sich ähnlich wie der Head Graphene Extreme Pro. Beide haben ein extrem solides Spielegfühl und sind auf Power ausgelegt. Der Head Graphene Extreme Pro hat meiner Meninung nach ein etwas gedämpfeteres Spielgefühl als der Babolat Pure Drive Tour."

Die Spielerprofile unserer Testspieler:

Chris: (USTA 4.5 = LK 8-13) Allrounder, der derzeit mit einem Wilson Six.One 95S spielt. Chris spielt mit einem Western-Vorhandgriff, hat einen schnellen Schwung und spielt eine beidhändige Rückhand.

Karly: (USTA 4.0 = LK 12-16) Grundlinienspielerin, die aktuell einen Volkl Organix 10 Mid spielt. Sie spielt mit einem semi-western Vorhandgriff und einer beidhändigen Rückhand.

Michelle: Open level Spielerin (LK 1 – 5) mit einem semi-western Vorhandgriff und einer beidhändigen Rückhand. Aktuell spielt sie einen Babolat Pure Drive Roddick.

Troy: (USTA 5.0 = LK 7-12) Linkshänder mit einem full-western Vorhandgriff und einer beidhändigen Rückhand. Aktuell spielt er einen Wilson BLX Six.One 95.


Testdatum: Dezember 2014. Wenn Sie weitere Fragen oder Anmerkungen zu diesem Test haben, so zögern Sie bitte nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen: information.de@tenniswarehouse-europe.com.

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