Head Graphene XT Radical MP A Testbericht

Preis: €

Vorteile

  • Auswechselbares Saitenmuster
  • Die Kombination aus Spin und Power

Nachteile

  • Etwas instabil

Zusammenfassung

Die neue Generation der Radicals ist da! Der Graphene XT Radical MP A ist das Update des beliebten und erfolgreichen Radical Midplus. Dieses Update hat die neueste Head Technologie mit an Bord und katapultiert so auch dein Tennis auf das nächsthöhere Level. Die Rede ist von Graphene XT, einer Weiterentwicklung des Werkstoffes Graphene, der jetzt noch leichter und gleichzeitig eine noch höhere Festigkeit aufweist. Dieses Modell verfügt auch über die Adaptive String Pattern Technologie, bei der man zwischen einem 16x19 Saitenbett und einem offeneren, extrem spinfreudigem 16x16 Saitenbett wählen kann. Unsere Testspieler, die das 16x16 Saitenmuster getestet haben, waren vom Power- und Spinpotential, die der Schläger damit bei den Grundschlägen bot, begeistert. Auch die Kontrolle und die höhere Flugbahn waren ein echtes Plus. Der Schläger hat ein knackiges, festes Spielgefühl bei den Volleys und unsere Testspieler stellten besonders die ausgezeichnete Manövrierbarkeit heraus. Dank des guten Spinpotentials konnten man auch beim Aufschlag voller Selbstvertrauen durchziehen und trotzdem die Bälle gut setzen. Bei einigen Volleys und Returns fehlte es jedoch etwas an Masse, an Stabilität. Gegen hart schlagende Spieler kam man da leicht mal in Bedrängnis. Durch die Möglichkeit das Saitenmuster nach eigenem Geschmack und Bedürfnis anzupassen ist der Head Graphene XT Radical MP A ein erstklassiger Schläger für Medenspieler verschiedener Spielstärken.

Grundschläge – Ergebnis: 82

Beim Head Graphene XT Radical MP A besteht die Möglichkeit das Saitenmuster zu tauschen. 16x19 oder aber 16x16. Bei diesem Test haben unsere Testpieler das 16x16 Saitenmuster getestet und das mit überraschenden Ergebnissen. Anfangs war ihnen gar nicht bewuß, dass es sich um das 16x16 Saitenbild handelt und sich waren von der höheren Flugkurve des Balles und der guten Manövrierbarkeit beeindruckt. Die Spineigenschaften waren auch bemerkenswert, was natürlich am offenenen Saitenbild lag. Allerdings wünschten sich unsere Testspieler während der Ballwechsel ab und zu einen Tick mehr Kontrolle. Insgesamt fühlt sich der Schläger etwas knackiger, moderner an und hat auch mehr Power als der Vorgänger. Ein Testspieler empfiehlt daher auch möglicherweise eine multifile Saite bei etwas niederiger Besaitungshärte zu spielen, um noch bessere Spielergebnisse zu erzielen.

Volleys – Ergebnis: 78

Hier war das Ergebnis unserer Testspieler gemischt. Ein Teil der Testspieler fand den Graphene XT Radical MP A ausreichend stabil bei den Volleys, wünschte sich aber etwas besserer Manövrierbarkeit. Andere hätte gern etwas mehr Masse gehabt, um bespielsweise Bälle besser blocken zu können. Das Spielgefühl war insgesamt knackig präzise und schnell. Am meisten Erfolg hatten unserer Tester mit langen, gut gesetzen Volleys.

Aufschläge – Ergebnis: 79

Das Spinpotential war das Higlight als unsere Testspieler den Head Graphene XT Radical MP A beim Aufschlag testeten. Durch die gelungene Kombination aus Power und Spin konnten unsere Testspieler immer wieder den Punkt aggressiv und offensiv starten. Das offene Saitenbild ist natürlich ein Grund für das enorme Spinpotential. Einer unserer Testspieler hätte jedoch gern noch etwas zusätzliches Gewicht an dem Schläger angebracht, um etwas mehr Masse und Durchschlagskraft zu bekommen.

Returns – Ergebnis: 80

Unsere Testspieler waren von der exzellenten Power und dem enormen Spinpotential des Graphene XT Radical MP A beim Return sehr angetan, wünschten sich jedoch noch etwas mehr Stabilität. Ab und zu war es fast ein wenig zuviel Power und nur dank des offenen Saitenbetts kam genug Spin in den Ball, damit er auch im Feld landete. Da musste man dann schon mit schnellem Schwung aggressiv in die Bälle gehen. Wenn das klappte waren die Resultate allerdings ausgezeichnet. Bei harten ersten Aufschlägen fehlte es aber etwas an Masse und somit an Stabilität.

Gesamtnote: 80

Das gefiel uns besonders

Brittany- “Power, Manövrierbarkeit, Spin und das knackige Spielgefühl. ”

Tiffani- “Das veränderbare Saitenbett ist eine tolle Option! ”

Jason- “Der Graphene XT Radical MP A bot mehr Power und Spin als ich es erwartet hätte. ”

Chris- “Mir gefiel, wie leicht man mit dem Schläger Spin und Tempo generieren konnte. Auch die Manövrierbarkeit des Graphene XT Radical MP A war ausgezeichnet. Es machte echt Spaß mit dem Schläger aus dem Feld heraus zu attackieren. ”

Das gefiel uns nicht so gut

Brittany- “Ich hätte gern mehr Stabilität und Präzision gehabt. ”

Tiffani- “Ich vermisste die Flexibilität früherer Radical Schläger.”

Jason- “Der Graphene XT Radical MP A fühlte sich überraschend hart und steif an. Ich würde eine weiche Polyestersaite bei niedriger Besaitungshärte nutzen, wenn ich damit spielen würde. ”

Chris- “Ich hätte gern ein höheres Schwunggewicht und damit mehr Masse gehabt. ”

Im Vergleich zu anderen, kürzlich getesteten Schläger:

Brittany- “DerGraphene XT Radical MP A spielt sich ähnlich wie der Vorgänger und er hat neben guter Power auch eine sehr gute Manövrierbarkeit. Allerdings hat sich das Spielgefühl etwas geändert. Die neue Version spielt sich etwas härter, knackiger. Das Saitenbild zu verändern ist ein echtes Plus beim Graphene XT Radical MP A.”

Tiffani- “Der Radical hat in den letzten Jahren immer mehr Power bekommen und diese Graphene XT Version setzt diesen Trend fort. Er hat jetzt ein viel moderneres Spielgefühl. Ähnliche Schläger sind der Tecnifibre TFight 300 Dynacore, oder auch der 305, der ein 18x20 Saitenmuster hat. ”

Jason- “Für mich spielt sich der Graphene XT Radical MP A ähnlich wie der Prince Textreme Tour 100P oder der Wilson Blade 98S.”

Chris- “Ich bin großer Fan des Völkl Super G 10 295 und würde behaupten, dass der Graphene XT Radical MP A sich recht ähnlich spielt. Der Völkl ist aber solider und komfortabler. Der Babolat Pure Strike 16x19 ist auch recht ähnlich und mit dem 16x16 Saitenbild kommt auch der Wilson Blade 98S als Alternative in Betracht. ”

Die Spielerprofile unserer Testspieler

Brittany: Turnierspielerin mit einer semi-western Vorhand und einer beidhändigen Rückhand. Sie spielt aktuell einen Yonex EZONE Ai 100.

Jason: Grundlinienspieler auf mittlerem bis unterem Medenspielerniveau. Semi-Western Vorhand, beidhändige Rückhand. Auch er spielt momentan einen Yonex EZONE Ai 100.

Tiffani: Unteres Medenspielerinnen-Niveau ( circa LK 18 ) mit einer semi-western Vorhand und einer beidhändigen Rückhand. Sie spielt derzeit den Babolat Pure Drive.

Chris: 4.5 Allrounder, der derzeit mit einem Wilson BLX Six.One 95S spielt. Chris spielt mit einem Western-Vorhandgriff, hat einen schnellen Schwung und spielt eine beidhändige Rückhand.